Klappentext
Die stärksten Fesseln bestehen nicht aus Seilen. Sie entstehen, wenn man gehen könnte und sich trotzdem immer wieder füreinander entscheidet.
Seit ihrer Hochzeit nennt Logan June bei jeder Gelegenheit seine Frau. Der Ring an ihrem Finger hat zwischen ihnen jedoch nichts gezähmt. Im Dungeon führt er sie an eine neue Grenze: Er verzichtet auf Seile und Manschetten und lässt ihr jederzeit die Freiheit zu gehen. Dass June aus eigenem Willen zu ihm zurückkehrt, macht ihre Hingabe intensiver als jede Fessel.
Auch außerhalb des Dungeons wächst ihre Bindung weiter. Amara hat ihr Haus längst zu ihrem Zuhause gemacht, und das Adoptionsverfahren soll nun auf Papier festhalten, was die drei jeden Tag leben. Doch Junes Eltern haben ihr nicht verziehen, dass sie bei der Hochzeit nicht willkommen waren. June wiederum kann nicht vergessen, wie sie Amara behandelt haben.
Als ihr Vater ausgerechnet Logan um Hilfe bittet, weil Junes Mutter schwer erkrankt ist, bringt die Sorge sie erneut zusammen. Zwischen Fürsorge, alten Verletzungen und vorsichtigen Annäherungen muss June herausfinden, ob Nähe möglich ist, ohne jene Grenzen aufzugeben, die sie zum Schutz ihrer eigenen Familie gezogen hat.
Denn Familie entsteht nicht allein durch Blut, einen Ring oder eine Unterschrift. Sie wächst aus Vertrauen und aus der Entscheidung, jeden Tag erneut zueinander zurückzukehren.